Uncategorized

Der Heuschnupfen; das wiederkehrende Leid

Diagnose und die Entwicklung

Der Heuschnupfen wird auch oft als allergischer Schnupfen bezeichnet und ist eine lästige Angelegenheit unter der sehr viele Menschen leiden. Die Diagnose stellt meistens ein Facharzt (Allergologe). Die Untersuchung und Diagnose setzt sich aus mehreren Schritten zusammen. Hierzu gehören die Dokumentation der Krankengeschichte, die körperliche Untersuchung, Hauttests zur Bestimmung der auslösenden Allergene und der allergischen Reaktion, Bluttests und ein ganzjährig spezieller Test, bei dem das Allergen auf die Schleimhaut der Nase aufgebracht wird. Ist Heuschnupfen ein weit verbreitetes Phänomen? Ganz eindeutig. Sie sind nicht alleine. Es wird erwartet, dass durch die globale Erwärmung sowohl die Zahl der Betroffenen,als auch die Schwere der Symptome stark ansteigen wird. Auch wird die steigende Zahl der Erkrankungen unter anderem durch die Zunahme der Hygiene erklärt. Die Luftverschmutzung in städtischen Gebieten verstärkt durch ihre zusätzlichen Schadstoffe die Heftigkeit der Allergie. Es wird also auch in Zukunft zu verbreiteten Fällen von Heuschnupfen kommen – und das nicht nur während des Sommers.

Typische Symptome von Heuschnupfen

In der Pollensaison leiden viele Menschen an Heuschnupfen. Typische Symptome hierfür sind Niesen, Fließschnupfen, Augenbrennen durch eine Bindehautentzündung und Juckreiz. Manche Betroffene verspüren sogar ein Brennen im Hals und an der Rachenschleimhaut, oder es macht sich durch Entzündungen im Nasen und Ohrenbereich bemerkbar, wie z.B. in den Nasennebenhöhlen. 

Die Erkrankung setzt meist im frühen Kindesalter ein und führt leider oftmals ab diesem Zeitpunkt zur Beeinträchtigung der Lebensqualität. Der saisonale allergische Schnupfen ist häufig an die Zeit des jeweiligen Pollenfluges gebunden. Hier spricht man von einer Hochsaison zwischen April bis August. Das Sozialleben, die schulische Leistungen und die Arbeitsproduktivität sind nur ein paar der hier genannten Beispiele der gesundheitlichen Auswirkungen. Durch Schlafstörungen mit gleichzeitiger Tagesmüdigkeit,bis hin zur Herabsetzung der Konzentration und Lernfähigkeit, vor allem bei Kindernist hier die Rede. Der Anteil der kranken Kinder und Jugendlichemwird derzeit auf 30% geschätzt. Bei den Erwachsenen kommen dann auch noch typische Kreuzallergien hinzu, welche der Allergologe einzeln analysieren muss, bevor dieser Ihnen eine Behandlungsmöglichkeiten bieten kann. 

Die Behandlungvon Heuschnupfen

Die Behandlung des allergischen Heuschnupfens wird mit Hilfe von drei unterschiedlichen Komponenten festgemacht. Diese sind die Karenz (Meidung des Allergens), der Pharmakotherapie (Behandlung der Symptome mit akut-wirksamen Arzneimitteln) und der spezifischen Immuntherapie (langfristige Ausschaltung der allergischen Reaktion). Von Vorteil wäre möglichst früh in das Erkrankungsgeschehen einzugreifen, weil dadurch Neusensibilisierungen vermieden werden und die Entstehung von Asthma verhindert werden kann. Der allergische Heuschnupfen ist zwar eine chronische Erkrankung, aber Ihr Verlauf kann unter angepasster Therapie gestoppt und oft sogar ganz geheilt werden – es besteht also Hoffnung. 

Leider befindet sich jedoch derzeit nur ein Bruchteil der Betroffenen in ärztlicher Behandlung, wobei oftmals auch eine erstaunliche Unwissenheit seitens der Ärzte über die wahre Bedeutung und Behandlung des Heuschnupfens vorhanden ist. 

Mittlerweile greifen auch viele zu alternativen Methoden, wie z.B. den beliebten Nasenfilter. Durch den Filter wird saubere Luft eingeatmet und minimiert somit die allergischen Reaktionen wie Nasenjucken, Nasenlaufen, angeschwollene Nase und vieles mehr.Ungeachtet dessen welche Abhilfe Sie schaffen; wichtig ist dass sie ärztliche Behandlung aufsuchen, um langfristig eine Linderung der Symptome zu schaffen.

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.